Wir haben den Primare Pre 35 Stereo und DAC Vorverstärker getestet!

Primär-Pre-35-Verstärker

Das schwedische Unternehmen Primare wurde 1985 von dem dänischen Designer Bo Christensen gegründet. Ihre Produkte zeichnen sich durch Langlebigkeit, hochwertige Komponenten und guten Klang aus. Sie stellen Audiogeräte her, die perfekten Klang erzeugen.

Pre35 und Pre35 Prisma

Der Pre35 ist eine analoge Version des Pre25 Prisma, die mit dem digitalen analogen DM35-Decoder und dem Prisma-Modul weiterentwickelt werden kann. Das Prisma-Modul kann Datenströme aus digitalen Quellen verarbeiten, kann also mit Smartphones und Tablets verknüpft werden und unterstützt die Formate WAVE, FLAC, ALAC, MP3, M84, DSD usw.

Primare-Pre-35-Ampere-Innen

Die integrierte DAC-Schaltung verarbeitet digitale Audiodaten im LPCM-Format. Der Pre 35-Vorverstärker verfügt über einen AKM AK4497-Chip, der eine hervorragende Klangqualität garantiert und hochauflösende digitale Signale analog konvertieren kann. Es bietet Mehrraum- oder Zonensteuerungs- und Verbindungsmodi. Es verfügt über 2 XLR-Paare, 3 analoge Cinch-Eingänge, 4 optische digitale Toslink-Eingänge sowie 2 koaxiale Cinch- und 1 USB-B-Eingänge. Konvertiert Signale von analogen Eingängen in ein digitales 48-kHz- oder 96-kHz-Format.

Primary-Pre35-Rückwand

Die integrierte drahtlose Streaming-Funktion stellt Bluetooth, AirPlay, Spotify usw. zur Verfügung. Es ist auch in der Lage, digitale Klänge von CDs, Fernsehgeräten und Computern zu signalisieren. Das Gerät ist mit geregelten Pre- und LINE-Ausgängen ausgestattet.

Sound, Design, Ausführung

Primary-Pre35-Frontplatte

Das schöne, hübsche Äußere ist für Primare-Geräte überhaupt kein Aspekt. Wir sind also weder von seinem Aussehen auf den Bauch gefallen, noch war seine Leistung an der Wand erschütternd. Bei der Entwicklung und Herstellung eines skandinavischen Audiogeräts ist das Prinzip „nicht mehr und nicht weniger“ möglicherweise vor den Augen der Entwicklungsingenieure aufgetaucht. Für sie sind einwandfreier Klang, die Verwendung hochwertiger Rohstoffe und Komponenten wichtig. Kurze Signalwege reduzieren die Verzerrung der Eingangs- und Ausgangssignale. Das stabile Metallgehäuse des Pre35 verhindert Resonanz und verbessert so den Klang weiter. Die Aluminiumfront verfügt über ein schwarz-weißes OLED-Display. Das Gerät verfügt über 2 WLAN-Antennen. Auf der Rückseite befinden sich ein 12-V-Triggerschaltregler, ein RS232-Anschluss sowie ein IR-Ein- und Ausgang. Der Pre35 wiegt 11,3 kg.

Klasse „D“ Leistung von 200 Watt

Der Vorverstärker ist mit „D“ bewertet. Verstärker der Klasse D weisen einen hervorragenden Wirkungsgrad und eine sehr geringe Wärmeerzeugung auf.

Hörtest

Zusammen mit den Lautsprechern von Sonus Faber haben wir den Test im Kinoraum eines Gartenhauses in Pest County begonnen. Die Akustik muss mit Diffusorplatten, bass traps noch verbessert werden, damit die Geräusche gleichmäßig in alle Richtungen und Winkel im Raum gestreut werden. Als wir den fantastischen Hit der Queen-Band Who Wants To Live Forever hörten, erinnerten wir uns an die Geschichte des Films Highlander. Freedie Mercurys einzigartige Stimme klang wunderbar, klar, wir erlebten eine Fülle von Details und Dynamiken. Wir haben das perfekte Stereo-Erlebnis im mittleren und hohen Bereich, aber die tiefen fühlten sich zu viel an. Wir setzten das Rock’n’Roll-Genre fort und waren von Little Richard Tuttis Song Frutti wirklich belebt. Die Leistung des Pre35 war gerade genug, um die Atmosphäre der ursprünglichen Leistung wiederherzustellen. Der Bassbereich wurde auch diesmal als aufdringlich angesehen, und manchmal gab es Probleme mit der Sauberkeit des Basses. Bei geringerer Lautstärke war dies etwas besser, aber wir waren nicht ganz zufrieden damit.

Antonio Vivaldis vierjährige Arbeit, der Herbst, fand statt. Die Instrumente klangen zart, geschmackvoll, alle Saiten der Saiten waren abnehmbar. Der Mitteltonbereich und die Höhen waren ausgezeichnet, aber leider waren die tieferen Bereiche auch für diese Musik übertrieben.

Zusammenfassung

Der schwedische Hersteller hat sich ein faires Gerät ausgedacht, die Leistung und Funktionen sind gerade genug, aber die Version ohne das Prisma-Modul kann modular weiter ausgebaut werden, was ein positives Merkmal ist. Wir empfehlen es vor allem denen, die sich nicht wirklich für das Aussehen interessieren und keine Fans brutaler Leistung sind. Der Sound ist fast perfekt, aber nicht fehlerfrei. Der Primare Pre35 bietet nicht mehr als versprochen, hält ihn aber auf dem Maximum. Das robuste Gehäuse sorgt für Resonanzreduzierung und hochwertige Komponenten sorgen für Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Der Vorverstärker erzeugte eine angemessene Dynamik, Genauigkeit und einen detaillierten Klang. Wir würden dem schwedischen Vorverstärker 4 von 5 Punkten geben.