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Wir alle möchten, dass der Komfort unseres Zuhauses nicht durch den Lärm des Nachbarn gestört wird. Dies gilt insbesondere für Plattenhäuser und Eigentumswohnungen, aber auch Gartenhäuser sind keine Ausnahme – Bewohner der Gartenstadt kennen dies sehr gut, wenn die Wochenendpause frühmorgens vom Geräusch des Rasenmähers unterbrochen wird. Mit ein paar einfachen Tricks können wir jedoch viel tun, um unser Zuhause schalldicht zu machen.

Richtige Anordnung der Möbel

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Wenn Sie in Ihrer neuen Wohnung vielleicht nicht genügend Schallschutz haben, den Nachbarn aus irgendeinem Grund das Konzept der Privatsphäre nicht vertraut ist oder Sie in einer belebteren Gegend wohnen, kann die entsprechende Einrichtung der Wohnung viel helfen. Wir müssen alle gemerkt haben, dass wir nicht in einer großzügigen Villa wohnen müssen, damit die leeren Räume schwingen. Wie durch ein Wunder verschwindet es jedoch sofort nach dem Einrichten. Denn die Möbel absorbieren Schallwellen.

Die Anordnung der Möbel kann dies jedoch erheblich verbessern. Wohnräume beispielsweise, in denen eine Schrankreihe an einer bloßen Wand steht und eine große Wandfläche frei bleibt, sind deutlich weniger vor Lärmbelästigung geschützt. Wenn wir also möchten, dass unser Zuhause so leise wie möglich ist, lohnt es sich, unsere Möbel teilweise nicht zu überladen. Möbel, die sozusagen „im Kreis“ an der Wand angeordnet sind, tragen dazu bei, Schallwellen besser zu absorbieren, ganz zu schweigen davon, dass unser Zuhause mit dieser Anordnung geräumiger wird.

Möbeltypen

In puncto Schallschutz tragen zwei Arten von Möbeln wirklich zum Schutz vor Lärmbelästigung bei. Bei massiven Möbeln, wie Tischen oder Stühlen, ist es am besten, Stücke zu bevorzugen, die in dieser Ausführung dicker und weniger dicht sind. Ein Glastisch mit futuristischen, hauchdünnen Metallbeinen hilft bei diesem Problem also nicht wirklich, ein Holztisch mit größerer Oberfläche schon. Die andere Art, die wirklich sehr wichtig ist, sind hohle Möbelstücke. Schränke, Kommoden, facettenreiche TV-Tische und mehr. Im Allgemeinen gilt: Je mehr solche getrennten Teile an einem bestimmten Möbelstück vorhanden sind, desto besser schützt es vor unerwünschten Geräuschen. Wenn wir also wissen, welcher unserer Nachbarn am lautesten ist, lohnt es sich auf jeden Fall, ihm die Schranklinie zuzuweisen.

Wenn auch das nicht hilft …

Während Schränke lauter streitende Nachbarn durchaus ausschalten können, ist mit einer professionellen Schalldämmung bzw. Schalldämpfung nichts zu erreichen. Es ist jedoch nicht unbedingt notwendig, die gesamte Wohnung zu dämmen, wenn wir dafür keinen geeigneten Rahmen haben. Ein paar Akustikpaneele, sogar neben einer Schrankreihe angebracht, können Nachbarn schon vom sonntäglichen Familienessen fernhalten – auch darüber nachzudenken, ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Aber denken Sie nicht nur an die Wände. Wir können auch weiterhin Schall am Boden absorbieren. Es empfiehlt sich, auf leeren Flächen Akustikteppiche und vor den Fenstern Schallschutzvorhänge anzubringen. Dies wirkt sich stark auf unser Wohlbefinden aus. Für diejenigen, die in einem Plattenhaus leben, kann dies geradezu lebensrettend sein. Natürlich lohnt es sich, in solchen Fällen sorgfältig herauszufinden, welche Schalldämmung für uns die beste ist. Allerdings ist eine solche partielle Schalldämmung schon recht kostengünstig umsetzbar – vor allem in kleineren Wohnungen, wo es nicht nötig ist, auf einer zu großen Fläche unterschiedliche Paneele einzusetzen.

Kategorien: Akustisches Blog